♥ Rezension,  Dystopie

Rezension zu „Starters“

Starters

♥ Lissa
Price

Verlag: ivi (März
2012)
Seiten:  400
Preis: 15,99€ (HC)
Originaltitel: Starters
Band 1 von 2
Wertung: ♥♥♥♥

Ein
riesengroßes Dankschön geht an den ivi – Verlag und vorablesen.de!

Inhaltsangabe
Die Body
Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine
einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein
ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper
übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie
bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und
verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper
nur zu einem Zweck gemietet wurde – um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen,
den Callie um jeden Preis verhindern muss…
 ♥♥♥
Starters ist eines von den Büchern, die mich
bereits mit ihrer kurzen Leseprobe in den Bann gezogen haben. Die Idee mit der
Body Bank, dem Vermieten des eigenen Körpers und der spannende Geschichte, die
sich dahinter zu verbergen schien, hat mich sehr neugierig gemacht. 
Anfangs ist
das Buch eher ruhig. Man wird in Callies Leben eingeführt und erfährt etwas
über die Vergangenheit der Welt. Warum es nur noch Starters und Enders gibt,
was mit Callies und Taylors Eltern passiert ist und nach und nach kann man
Callies Entscheidung, sich für viel Geld an die Body Bank zu verkaufen, sehr
gut nachvollziehen. 
Die ersten
Male klappt das mit dem Vermieten auch ganz gut, aber dann gehen so einige
Dinge schief, mit denen wohl keiner gerechnet hat. Callie wacht zu früh auf und
führt für kurze Zeit das Leben ihrer Mieterin. Ziemlich bald merkt sie aber,
dass etwas faul ist. So findet sie sich beispielsweise auf einmal am Abzug
einer Pistole wieder… Was hat ihre Mieterin vor?  Gemeinsam mit Callie
geht man dem ganzen auf den Grund und entdeckt dabei ein wirklich unglaubliches
Komplott, das hinter den Türen von Prime Destinations, der Body Bank,
geschmiedet wird und das Callies Lieben bedroht.
Wenn Starters eines ist, dann: spannend! Ich
stehe total auf Rätsel und war deshalb begeistert von den Entwicklungen in Starters. Immer mehr Puzzleteile setzen
sich nach und nach zu einem großen Ganzen zusammen. Dabei gibt es die eine oder
andere Wendung, mit der man wirklich gar nicht gerechnet hat, die das Buch aber
durchweg interessant gemacht haben. Was die Abwechslung und Spannung angeht,
kann man also wirklich nicht meckern.
Die Themen,
die in Starters angesprochen
werden, sind nicht gerade einfach. Man kommt oft ins Grübeln und ist auch
manchmal echt abgeschreckt von Visionen, die die Menschen in dieser Welt haben.
Grausam, pervers und schrecklich sind die Worte, die an vielen Stellen wirklich
gut passen.
Das Buch ist
von Anfang bis kurz vor Schluss wirklich klasse! Etwas enttäuscht war ich vom
Ende. Nach all der Aufregung und dem Schritt für Schritt Vorgehen im Rest des
Buches, hatte ich hier das Gefühl, es geht zu schnell und ich bekomme nur die
Hälfte mit. Einige Sachen, die dort passieren, habe ich immer noch nicht
verstanden. Es bleiben einige Fragen offen, bei denen ich doch ganz gern die
Antwort gewusst hätte. 
Callie als
Protagonistin fand ich von Anfang an wirklich sympathisch. Man kann sich kein
genaues Bild von ihr machen, dazu werden einfach zu wenig Details über ihr
Äußeres verraten. Man bekommt aber einen guten Einblick in ihr Gefühlsleben und
so ist es doch recht einfach, eine Verbindung zu ihr Aufzubauen. Ihren kleinen
Bruder Taylor, auch wenn er im Buch nicht allzu oft auftritt, schließt man auch
schnell ins Herz. Zu Michael, einem guten Freund von Callie, der in ihrer
Abwesenheit auf Taylor aufpasst, konnte ich nicht wirklich eine Verbindung
aufbauen. Es ist schnell klar, das Callie für ihn mehr ist, als nur eine gute
Freundin, aber man erfährt einfach zu wenig über ihn, als dass man wirklich
eine Verbindung aufbauen könnte.
Dann ist da
noch Blake, in den Callie sich verliebt. Er ist ihr „Anker“, in der für sie
neuen „Welt“. Anfangs wusste ich nicht so recht, was ich mit ihm anfangen
sollte, zwischen den beiden lief es zu schnell zu glatt ab. Nach und nach habe
ich dann geglaubt, ich würde ihn kennen… Fehlanzeige. Blake ist ganz und gar
nicht das, was er zu sein scheint. Die Entwicklung der beiden habe ich mit
Spannung verfolgt. Callies Handlungen habe ich dabei nicht immer verstanden.
Das Handeln hat manchmal einfach nicht zu ihrem Charakter gepasst. Aber nun
gut, wenn man verliebt ist, dann macht man schon mal Sachen, die man sonst
nicht machen würde 😉
Viel mehr
will und kann ich auch gar nicht über das Buch sagen, denn dann würde die ganze
Spannung kaputt gehen.
Fazit
Starters ist ein toller Start einer neuen
dystopischen Trilogie. Die Handlung ist spannend, unvorhersehbar und
mitreißend. Die Idee die hinter dem ganzen steckt ist wirklich klasse und auch
sehr gut ausgearbeitet. Dennoch gibt es an einigen Stellen einige Fragen, die
nicht beantwortet werden und somit für etwas Verwirrung sorgen. Wer beim Lesen
wirklich mitdenkt und auf konsequente Logik aus ist, der wird in Starters
den ein oder anderen „Fehler“ entdecken, was den Lesespaß vielleicht etwas mindert.
Wen so etwas nicht stört, der wird von Starters wirklich begeistert
sein! Das Ende ist meiner Meinung nach leider etwas zu schnell abgehandelt
worden, dafür ist der Cliffhanger allerdings nicht so schrecklich gemein wie in
so manch anderem Buch. Für Dystopie-Fans, ein absolutes Muss!
Starters bekommt 4
Pancakes von mir. Ich finde Starters
wirklich gut, was die Geschichte angeht, aber die offenen Fragen und das
Ende führen leider zum Punktabzug. Trotzdem bekommt das Buch eine
Leseempfehlung!
Werde ich die
Fortsetzung lesen?
Definitiv JA [x]  Sehr
wahrscheinlich [ ]  Vielleicht [ ] Eher nicht [ ] Definitiv NEIN [ ]
Starters
  • Band 1
EN: Starters
DE: Starters
  • Band 2
EN: Enders
DE: Enders
  • Band 3
EN: ??
DE: ??

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